Die Schweiz ist auf der ganzen Welt für ihren Käse berühmt. Es gibt über 450 verschiedene Käsesorten im Land! Viele Bauern stellen den Käse noch heute nach alten Rezepten her – manche Rezepte sind hunderte Jahre alt.


Warum hat mancher Käse Löcher?
Die Löcher im Käse sind kein Zufall. Beim Reifen entstehen im Käse kleine Gasbläschen, weil winzige Bakterien den Käse „bearbeiten“. Diese Bläschen hinterlassen die runden Löcher. Beim Emmentaler sind sie besonders groß.
Berühmte Käsesorten
Emmentaler
Der mit den großen Löchern – kommt aus dem Emmental.
Gruyère
Kräftig im Geschmack, perfekt fürs Fondue.
Raclette
Wird geschmolzen und über Kartoffeln gegessen.
Appenzeller
Würzig, mit einem geheimen Kräuter-Rezept.
Was ist Fondue?
Beim Käsefondue schmilzt man Käse in einem Topf über einer kleinen Flamme. Dann tunkt man Brotstücke mit einer langen Gabel hinein. Es ist ein beliebtes Essen, wenn es draußen kalt ist – besonders im Winter in den Bergen.
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Wie viel Milch braucht man für ein großes Stück Käse?
Für nur 1 Kilo Käse braucht man etwa 10 Liter Milch! Für einen großen Laib Emmentaler (rund 90 Kilo) sind es also fast 900 Liter Milch.
Wie lange muss Käse reifen?
Das ist ganz unterschiedlich. Mancher Käse ist nach ein paar Wochen fertig, anderer reift mehrere Jahre in einem kühlen Keller, bis er richtig kräftig schmeckt.
Warum riecht mancher Käse so stark?
Beim Reifen arbeiten Bakterien im Käse. Sie sorgen für den Geschmack – aber manchmal eben auch für einen kräftigen Geruch. Je länger ein Käse reift, desto stärker riecht er oft.